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Der
Aalreiter |
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| Fritze Must war
als alter Kavallerist der schneidigste Reiter der Stadt. Beim
>Aalreiten<, dem Höhepunkt der Viehmarkts-Veranstaltungen in Barthels
Hippodrom, war er der ständige Gewinner. |
| Solange die
Budenstadt auf dem Kleers stand, hielt er sich im Reitzelt oder davor
auf. |
| Wenn sich
Vertreter angesehener Quedlinburger Familien näherten, teilte Fritze
Must die dichten Reihen der gaffenden Kinder mit folgenden Worten: |
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>Geht mal weg da, kleine Rotznasen, die Großen
wollen auch was sehen!< |
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| Bei einem Umzug
ritt Fritze Must an einem Gasthaus vorüber, wo er eine Kleinigkeit
schuldig war. |
| Der Wirt versagte
sich nicht, dem stolzen Reiter zuzurufen: |
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>Fritze, von deck stahn noch`n paar Jlas Bier!< |
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| der aber
antwortete von oben herab: |
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>Dä kippe man
wech!< |
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